Kategorie: KM-Boote LINDAU-Klasse

KM-Boote LINDAU-Klasse

Die LINDAU-Klasse, Klasse 320, umfasste 18 Küstenminensuchboote der Bundesmarine. Die Boote wurden Ende der 1950er-Jahre gebaut und zwischen 1958 und 1960 in Dienst gestellt. Sie gehörten damit zu den frühen Neubauten der jungen Bundesmarine und leisteten über viele Jahre einen wichtigen Beitrag zur Minenabwehr in den deutschen Küstengewässern.

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Ihre Hauptaufgabe bestand darin, Seeminen aufzuspüren und zu räumen sowie sichere Fahrwege für eigene und verbündete Einheiten freizuhalten. Für den Einsatz gegen magnetisch und akustisch wirkende Minen wurden die Boote weitgehend aus nicht magnetischen Werkstoffen gefertigt. Ihre Konstruktion orientierte sich am NATO-Standardtyp für Küstenminensuchboote.

Die Boote trugen die Kennungen M1070 bis M1087 und waren nach deutschen Städten benannt. Dazu gehörten unter anderem GÖTTINGEN, KOBLENZ, LINDAU, SCHLESWIG, TÜBINGEN, WETZLAR, PADERBORN, WEILHEIM, CUXHAVEN, DÜREN, MARBURG, KONSTANZ, WOLFSBURG, ULM, FLENSBURG, MINDEN, FULDA und VÖLKLINGEN.

Im Laufe ihrer Dienstzeit veränderten sich die Aufgaben der Klasse grundlegend. Zwölf Boote wurden später zu Minenjagdbooten der Klassen 331A beziehungsweise 331B umgebaut. Die übrigen sechs Boote erhielten eine neue Aufgabe als Hohlstablenkboote der Klasse 351, die später als SCHLESWIG-Klasse geführt wurde.

Diese Kollektion erinnert an die ursprüngliche Einsatzzeit der 18 Boote als Küstenminensuchboote der Klasse 320 – an ihre Besatzungen, ihren Dienst in den Minensuchgeschwadern und ihren wichtigen Beitrag zur Sicherheit auf See. Hier findest du maritime Erinnerungsstücke, Bekleidung und weitere Artikel zur LINDAU-Klasse und ihren Booten.