Kategorie: SM-Boote HAMELN-Klasse


SM-Boote HAMELN-Klasse

Die HAMELN-Klasse, Klasse 343, umfasste zehn Schnelle Minensuchboote der Bundesmarine und späteren Deutschen Marine. Die Boote wurden ab Ende der 1980er-Jahre in Dienst gestellt und lösten die älteren Schnellen Minensuchboote der SCHÜTZE-Klasse ab. Ihre Konstruktion bildete zugleich die Grundlage für mehrere später entstandene Klassen deutscher Minenabwehrfahrzeuge.

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Zur HAMELN-Klasse gehörten die Boote PEGNITZ, KULMBACH, HAMELN, AUERBACH/OPF., ENSDORF, ÜBERHERRN, PASSAU, LABOE, SIEGBURG und HERTEN. Sie waren für das Räumen verschiedener Minenarten ausgelegt, konnten selbst Seeminen legen und aufgrund ihrer hohen Geschwindigkeit flexibel innerhalb der Minenabwehrverbände eingesetzt werden.

Die Rümpfe bestanden aus amagnetischem Stahl, um die eigene magnetische Signatur möglichst gering zu halten. Zur Räumausrüstung gehörten Verfahren gegen magnetisch, akustisch und mechanisch wirkende Minen. Durch ihre vielseitige Ausrüstung wurden die Boote zeitweise auch als Minenkampfboote bezeichnet.

Zwischen 1999 und 2001 wurden fünf Einheiten zu Minenjagdbooten der KULMBACH-Klasse, Klasse 333, umgebaut. Die übrigen fünf Boote wurden zu Hohlstablenkbooten der ENSDORF-Klasse, Klasse 352, weiterentwickelt. Damit endete die ursprüngliche Verwendung als Schnelle Minensuchboote, während die bewährte Plattform noch viele Jahre im Dienst der deutschen Minenabwehr blieb.

Diese Kollektion erinnert an die zehn Schnellen Minensuchboote der HAMELN-Klasse, ihre Besatzungen und ihren Dienst in der Bundesmarine und Deutschen Marine. Hier findest du maritime Erinnerungsstücke, Bekleidung und weitere Artikel zu den Booten der Klasse 343.

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