Kategorie: Zerstörer D185 LÜTJENS

Die D185 LÜTJENS war das Typschiff der Lütjens-Klasse und gehörte über mehr als drei Jahrzehnte zu den bekanntesten Einheiten der Deutschen Marine. Gemeinsam mit der D186 MÖLDERS und der D187 ROMMEL bildete sie die deutsche Variante der amerikanischen Charles-F.-Adams-Klasse, die speziell für die Anforderungen der Bundesmarine angepasst wurde.

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In der Flotte waren die Schiffe der Klasse unter dem Spitznamen „Die Heiligen Kühe“ bekannt. Mit ihrer imposanten Erscheinung, ihrer starken Bewaffnung und den markanten Gittermasten prägten sie über Jahrzehnte das Bild der deutschen Zerstörerflotte.

Am 23. März 1969 wurde die LÜTJENS in Dienst gestellt. Ihre Heimat war Kiel, wo sie dem 1. Zerstörergeschwader angehörte. Von dort aus führten zahllose Ausbildungsfahrten, NATO-Manöver und Auslandseinsätze ihre Besatzungen über Nord- und Ostsee, den Atlantik und das Mittelmeer. Für viele Kameraden war die LÜTJENS weit mehr als ein Schiff – sie war ein Stück Heimat.

Bis zu ihrer Außerdienststellung am 18. Dezember 2003 blieb die D185 ein Symbol deutscher Seefahrt und Kameradschaft. Mit ihr endete zugleich die Ära der dampfgetriebenen Zerstörer der Deutschen Marine.

Technische Daten

  • Schiffstyp: Lenkwaffenzerstörer Klasse 103
  • Ursprungsklasse: Charles-F.-Adams-Klasse (USA)
  • Kennung: D185
  • Heimathafen: Kiel
  • Geschwader: 1. Zerstörergeschwader
  • Indienststellung: 23. März 1969
  • Außerdienststellung: 18. Dezember 2003
  • Länge: 134,4 m
  • Besatzung: rund 330 Mann
  • Höchstgeschwindigkeit: über 33 Knoten
  • Spitzname der Klasse: „Die Heiligen Kühe“

Für viele Kameraden lebt die Erinnerung an den unverwechselbaren Klang der Dampfanlage, an lange Seefahrten und an den besonderen Zusammenhalt an Bord bis heute weiter.

Von Kameraden – für Kameraden. Ein Stück Marinegeschichte zum Tragen und Erinnern.