Ursprünglich wurde die NAUTILUS als Küstenwachboot der Klasse 362 gebaut. Sie entstand bei der Krögerwerft in Schacht-Audorf und wurde am 26. Oktober 1966 in Dienst gestellt.
Nach der Umgliederung der Küstenwachboote wurde die NAUTILUS als Binnenminensuchboot der Klasse 394A geführt. Während ihrer Dienstzeit trug sie zunächst die Kennung M 2672 und erhielt später ihre bekannte endgültige Kennung:
M 2659 NAUTILUS
Als Einheit des 7. Minensuchgeschwaders erfüllte die NAUTILUS gemeinsam mit ihren Schwesterbooten Aufgaben der Minenabwehr. Die hölzerne Bauweise verringerte die magnetische Eigenwirkung des Bootes und war damit besonders für den Dienst in minengefährdeten Gewässern geeignet.
Die Boote konnten mechanisches Räumgerät einsetzen und außerdem zum Legen von Seeminen verwendet werden. Der Dienst auf diesen vergleichsweise kleinen Einheiten verlangte seemännisches Können, technisches Verständnis und eine eingespielte Besatzung, in der sich jeder auf den anderen verlassen konnte.
Am 28. April 1994 wurde die NAUTILUS endgültig außer Dienst gestellt. Anschließend wurde das ehemalige Marineboot verkauft und im Jahr 1995 abgewrackt.
Geblieben sind die Erinnerungen an gemeinsame Seefahrten, Übungen, Hafenaufenthalte und an eine Kameradschaft, die für viele ehemalige Besatzungsangehörige weit über die aktive Dienstzeit hinaus Bestand hatte.
Dieses Motiv erinnert an das Binnenminensuchboot M 2659 NAUTILUS und an alle Kameraden, die auf ihr gefahren sind.
Technische und historische Einordnung
-
Bootsname: NAUTILUS
-
Letzte Kennung: M 2659
-
Frühere Kennung: M 2672
-
Bootsklasse: Klasse 394A – Frauenlob-Klasse
-
Ursprüngliche Verwendung: Küstenwachboot der Klasse 362
-
Spätere Verwendung: Binnenminensuchboot
-
Bauwerft: Krögerwerft, Schacht-Audorf
-
Indienststellung: 26. Oktober 1966
-
Endgültige Außerdienststellung: 28. April 1994
-
Letzter Verband: 7. Minensuchgeschwader
-
Verbleib: 1995 abgewrackt