Ursprünglich wurde die NIXE als Küstenwachboot der Klasse 362 gebaut. Sie entstand bei der Krögerwerft in Schacht-Audorf und wurde am 20. Juni 1963 in Dienst gestellt.
Im Zuge der Umgliederung der Küstenwachboote wurde die NIXE zum Binnenminensuchboot der Klasse 393. Dabei trug sie zunächst die Kennung M 2668. Am 31. Juli 1968 wurde das Boot vorübergehend außer Dienst gestellt und der Reserve zugeführt.
Am 22. Januar 1974 erfolgte die Wiederindienststellung. Seitdem trug sie ihre bekannte endgültige Kennung:
M 2655 NIXE
Als Einheit des 3. Minensuchgeschwaders erfüllte die NIXE gemeinsam mit ihren Schwesterbooten Aufgaben der Minenabwehr. Die Boote konnten außerdem zum Legen von Seeminen eingesetzt werden. Der Dienst auf den vergleichsweise kleinen Binnenminensuchbooten verlangte seemännisches Können, technisches Verständnis und eine Besatzung, in der sich jeder auf den anderen verlassen konnte.
Am 2. April 1992 wurde die NIXE endgültig außer Dienst gestellt. Anders als viele ihrer Schwesterboote wurde sie anschließend nicht unmittelbar abgewrackt. Das ehemalige Marineboot gelangte zur Stadt Hamburg und wurde von der Feuerwehr beziehungsweise der Feuerwehrakademie zu Ausbildungszwecken genutzt.
Geblieben sind die Erinnerungen an gemeinsame Seefahrten, Übungen, Hafenaufenthalte und an eine Kameradschaft, die für viele ehemalige Besatzungsangehörige weit über die aktive Dienstzeit hinaus Bestand hatte.
Dieses Motiv erinnert an das Binnenminensuchboot M 2655 NIXE und an alle Kameraden, die auf ihr gefahren sind.
Technische und historische Einordnung
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Bootsname: NIXE
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Letzte Kennung: M 2655
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Frühere Kennung: M 2668
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Bootsklasse: Klasse 393 – Ariadne-Klasse
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Ursprüngliche Verwendung: Küstenwachboot der Klasse 362
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Spätere Verwendung: Binnenminensuchboot
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Bauwerft: Krögerwerft, Schacht-Audorf
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Indienststellung: 20. Juni 1963
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Vorläufige Außerdienststellung: 31. Juli 1968
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Wiederindienststellung: 22. Januar 1974
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Endgültige Außerdienststellung: 2. April 1992
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Letzter Verband: 3. Minensuchgeschwader
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Verbleib: anschließend Ausbildungsboot der Feuerwehr in Hamburg