Ursprünglich wurde die HERTHA als Küstenwachboot der Klasse 362 gebaut. Sie entstand bei der Krögerwerft in Schacht-Audorf und wurde am 7. Juni 1962 als W 26 HERTHA in Dienst gestellt.
Im Zuge der Umgliederung der Küstenwachboote wurde die HERTHA zum Binnenminensuchboot der Klasse 393. Dabei erhielt sie zunächst die Kennung M 2666. Am 15. Juli 1968 wurde das Boot vorübergehend außer Dienst gestellt. Nach mehreren Jahren in der Reserve erfolgte am 5. März 1974 die Wiederindienststellung mit ihrer bekannten endgültigen Kennung:
M 2653 HERTHA
Von nun an gehörte die HERTHA zum 3. Minensuchgeschwader. Gemeinsam mit ihren Schwesterbooten erfüllte sie Aufgaben der Minenabwehr und konnte außerdem zum Legen von Seeminen eingesetzt werden. Der Dienst auf den vergleichsweise kleinen Binnenminensuchbooten verlangte seemännisches Können, technisches Verständnis und eine Besatzung, in der sich jeder auf den anderen verlassen konnte.
Am 7. Mai 1992 wurde die HERTHA endgültig außer Dienst gestellt. Anschließend wurde das Boot über die VEBEG verkauft. Im Jahr 2000 erfolgte die Abwrackung in Dänemark.
Geblieben sind die Erinnerungen an gemeinsame Seefahrten, Übungen, Hafenaufenthalte und an eine Kameradschaft, die für viele ehemalige Besatzungsangehörige weit über die aktive Dienstzeit hinaus Bestand hatte.
Dieses Motiv erinnert an das Binnenminensuchboot M 2653 HERTHA und an alle Kameraden, die auf ihr gefahren sind.
Technische und historische Einordnung
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Bootsname: HERTHA
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Letzte Kennung: M 2653
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Frühere Kennungen: W 26 und M 2666
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Bootsklasse: Klasse 393 – Ariadne-Klasse
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Ursprüngliche Verwendung: Küstenwachboot der Klasse 362
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Spätere Verwendung: Binnenminensuchboot
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Bauwerft: Krögerwerft, Schacht-Audorf
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Indienststellung: 7. Juni 1962
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Vorläufige Außerdienststellung: 15. Juli 1968
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Wiederindienststellung: 5. März 1974
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Endgültige Außerdienststellung: 7. Mai 1992
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Letzter Verband: 3. Minensuchgeschwader
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Verbleib: 2000 in Dänemark abgewrackt