Ursprünglich wurde die ARIADNE als Küstenwachboot der Klasse 362 gebaut. Sie entstand bei der Krögerwerft in Schacht-Audorf und wurde am 23. Oktober 1961 als W 23 ARIADNE für das 3. Hafenschutzgeschwader in Dienst gestellt. Bereits 1962 wechselte sie zum 2. Küstenwachgeschwader, aus dem später das 10. Minensuchgeschwader hervorging.
Im Zuge der Umgliederung der Küstenwachboote wurde die ARIADNE zum Binnenminensuchboot der Klasse 393. Dabei trug sie zunächst die Kennung M 2663. Nach einer mehrjährigen Zeit in der Reserveflottille wurde sie 1974 wieder in Dienst gestellt und erhielt ihre bekannte endgültige Kennung:
M 2650 ARIADNE
Von nun an gehörte sie zum 3. Minensuchgeschwader. Gemeinsam mit ihren Schwesterbooten erfüllte sie Aufgaben der Minenabwehr und konnte außerdem zum Legen von Seeminen eingesetzt werden. Ihre vergleichsweise geringe Größe, die enge Zusammenarbeit der Besatzung und der anspruchsvolle Dienst in den deutschen Küstengewässern prägten den Alltag an Bord.
Am 12. Dezember 1991 wurde die ARIADNE nach rund 30 Dienstjahren endgültig außer Dienst gestellt. Im folgenden Jahr wurde das Boot in Dänemark abgewrackt.
Geblieben sind die Erinnerungen an gemeinsame Seefahrten, Übungen, Hafenaufenthalte und an eine Kameradschaft, die häufig weit über die aktive Dienstzeit hinaus Bestand hatte.
Dieses Motiv erinnert an das Binnenminensuchboot M 2650 ARIADNE und an alle Kameraden, die auf ihr gefahren sind.
Technische und historische Einordnung
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Bootsname: ARIADNE
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Letzte Kennung: M 2650
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Frühere Kennungen: W 23 und M 2663
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Bootsklasse: Klasse 393 – Ariadne-Klasse
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Ursprüngliche Verwendung: Küstenwachboot der Klasse 362
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Spätere Verwendung: Binnenminensuchboot
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Bauwerft: Krögerwerft, Schacht-Audorf
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Indienststellung: 23. Oktober 1961
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Endgültige Außerdienststellung: 12. Dezember 1991
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Letzter Verband: 3. Minensuchgeschwader