Gebaut wurde die FISCHE auf der Werft Abeking & Rasmussen in Lemwerder. Nach dem Baubeginn am 27. Januar 1959 erfolgte der Stapellauf am 14. Juli 1959. Die Indienststellung bei der Bundesmarine fand am 12. Januar 1960 statt. Anschließend wurde das Boot dem 5. Minensuchgeschwader zugeteilt und nahm den regulären Dienst in der Minenabwehr auf.
Während ihrer langen Dienstzeit nahm die M 1096 FISCHE an zahlreichen Übungen und Ausbildungsfahrten im Rahmen der NATO sowie der Bundesmarine teil. Wie ihre Schwesterschiffe wurde sie in den 1960er-Jahren modernisiert und technisch an die gestiegenen Anforderungen der Minenabwehr angepasst. Dadurch blieb das Boot bis in die späten 1980er-Jahre einsatzfähig.
Nach fast 29 Dienstjahren endete die aktive Laufbahn am 20. April 1989 mit der Außerdienststellung. Damit gehörte die FISCHE zu den letzten noch im Dienst befindlichen Booten der Schütze-Klasse.
Verbleib
Nach ihrer Aussonderung wurde die M 1096 FISCHE nicht verschrottet. Das Boot gelangte nach Großbritannien und wurde dort zu einem privaten Wohnboot umgebaut. Über viele Jahre lag es nachweislich an verschiedenen Liegeplätzen an der englischen Südküste, unter anderem im Raum Southampton sowie später in Shoreham-by-Sea (West Sussex).
Damit zählt die FISCHE zu den wenigen Einheiten der Schütze-Klasse, deren Rumpf bis heute erhalten geblieben ist. Auch wenn über den aktuellen Zustand keine gesicherten neueren Informationen vorliegen, stellt sie ein bemerkenswertes Beispiel für die zivile Weiternutzung ehemaliger Bundesmarinefahrzeuge dar und gehört zu den wenigen noch existierenden Booten ihrer Klasse.
Technische Daten
Klasse: Schütze-Klasse (Klasse 341)
Typ: Schnelles Minensuchboot
Kennung: M 1096
Name: FISCHE
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Bauwerft: Abeking & Rasmussen, Lemwerder
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Baubeginn: 27. Januar 1959
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Stapellauf: 14. Juli 1959
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Indienststellung: 12. Januar 1960
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Außerdienststellung: 20. April 1989
Länge: 42,45 m
Breite: 7,90 m
Tiefgang: 2,30 m
Verdrängung: ca. 360 t
Antrieb: 2 Mercedes-Benz-Dieselmotoren
Leistung: 6.000 PS
Höchstgeschwindigkeit: ca. 22 kn
Besatzung: etwa 38 Mann