Kategorie: Landungsschiff PROJEKT 108

Landungsschiff PROJEKT 108 – Hoyerswerda-Klasse

Die Landungsschiffe des Projekts 108 gehörten zu den markantesten Einheiten der Volksmarine der DDR. Unter der Bezeichnung Hoyerswerda-Klasse und dem NATO-Codenamen FROSCH I entstanden insgesamt zwölf dieser Schiffe auf der Peene-Werft in Wolgast. Sie wurden in der zweiten Hälfte der 1970er-Jahre in Dienst gestellt und waren bis 1990 im Einsatz.

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Mit einer Länge von rund 91 Metern, einer Verdrängung von etwa 1.744 Tonnen und einer Höchstgeschwindigkeit von rund 18 Knoten waren die Schiffe für amphibische Landungsoperationen ausgelegt. Über ihre Landungseinrichtungen konnten Soldaten, Fahrzeuge und schwere Technik transportiert und an Land gebracht werden. Die Einheiten des Projekts 108 waren der 1. Landungsschiffbrigade in Peenemünde zugeordnet.

Zu den Schiffen gehörten unter anderem HOYERSWERDA, HAGENOW, FRANKFURT/ODER, LÜBBEN, NEUBRANDENBURG, COTTBUS, ANKLAM, SCHWEDT, EISENHÜTTENSTADT und GRIMMEN. Nach dem Ende der Volksmarine wurden die Schiffe außer Dienst gestellt und später überwiegend an die indonesische Marine abgegeben.

Unsere Artikel zum Landungsschiff PROJEKT 108 erinnern an eine besondere Schiffsklasse und an die Männer, die auf diesen Einheiten gefahren sind.

Ein Stück Marinegeschichte – für ehemalige Besatzungen, Kameraden und alle, die ihre Dienstzeit auf See nicht vergessen haben.

Von Kameraden für Kameraden.