Kategorie: Fregatte F225 BRAUNSCHWEIG

Die Fregatte BRAUNSCHWEIG (F225) war die sechste und letzte Einheit der legendären Köln-Klasse und gehörte über ein Vierteljahrhundert zu den markanten Schiffen der Bundesmarine. Gebaut auf der Hamburger Werft H. C. Stülcken Sohn, wurde sie am 16. Juni 1964 in Dienst gestellt. Nach 25 Jahren im Dienst erfolgte am 4. Juli 1989 die Außerdienststellung. Anschließend wurde das Schiff an die türkische Marine abgegeben, wo es unter dem Namen GEMLIK noch viele Jahre weiterfuhr.

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Mit ihrem modernen CODAG-Antrieb, der Dieselmotoren und Gasturbinen kombinierte, gehörte die BRAUNSCHWEIG zu den fortschrittlichsten Kriegsschiffen ihrer Zeit. Die Fregatte war zunächst beim 2. Geleitgeschwader in Cuxhaven beheimatet. Mit der Verlegung des Geschwaders im Jahr 1968 wurde Wilhelmshaven zum neuen Heimathafen. Zu ihren Hauptaufgaben gehörten die U-Boot-Abwehr und der Geleitschutz im Rahmen der NATO.

Für viele Besatzungsangehörige war die F225 weit mehr als nur ein Schiff. Sie war Heimat auf Zeit, Kameradschaft und ein prägender Abschnitt ihres Marinelebens. Lange Seefahrten, Manöver und gemeinsame Erlebnisse schufen Erinnerungen, die bis heute fortbestehen. Nicht ohne Grund gilt unter ehemaligen Besatzungsmitgliedern bis heute:

„One Ship – One Crew.“

Technische Daten

  • Klasse: Köln-Klasse (Klasse 120)
  • Kennung: F225
  • Indienststellung: 16. Juni 1964
  • Außerdienststellung: 4. Juli 1989
  • Länge: 109,8 Meter
  • Höchstgeschwindigkeit: 32 Knoten
  • Besatzung: etwa 238 Mann
  • Heimathafen: Cuxhaven, ab 1968 Wilhelmshaven
  • Zugehörigkeit: 2. Geleitgeschwader, ab 1988 2. Fregattengeschwader

Von Kameraden für Kameraden

Dieses Motiv erinnert an die Männer, die auf der Fregatte BRAUNSCHWEIG F225 ihren Dienst geleistet haben. Ein Stück Marinegeschichte, das bis heute in den Erinnerungen ihrer Besatzungen weiterlebt.

Viele ehemalige Besatzungsangehörige verbindet bis heute ein Motto, das den besonderen Zusammenhalt an Bord treffend beschreibt:

ONE SHIP – ONE CREW