Ursprünglich lief das Schiff als USS Claxton (DD-571) für die US Navy vom Stapel und bewährte sich bereits im Zweiten Weltkrieg. Am 15. Dezember 1959 wurde es als Zerstörer 4 in Dienst gestellt und gehörte von Anfang an zum 3. Zerstörergeschwader, das am 1. April 1960 in Flensburg-Mürwik aufgestellt wurde. Damit begann seine Laufbahn unter deutscher Flagge.
Nach einer umfassenden Modernisierung kehrte der Zerstörer 4 im Jahr 1968 in den aktiven Dienst zurück. Inzwischen war das 3. Zerstörergeschwader von Flensburg nach Kiel verlegt worden, sodass das Schiff fortan dort beheimatet war. Damit erlebte der Zerstörer 4 beide Standorte des Geschwaders und begleitete die Entwicklung der Bundesmarine über mehr als zwei Jahrzehnte.
Ob in Nord- und Ostsee, im Atlantik oder bei zahlreichen NATO-Manövern und Ausbildungsfahrten – der Zerstörer 4 stand für Zuverlässigkeit und Kameradschaft. Die Fletcher-Zerstörer galten als hervorragende Seeschiffe, auf denen Generationen von Seeleuten ihr Handwerk lernten. Der unverwechselbare Klang der Dampfanlage, die markante Silhouette mit den beiden Schornsteinen und das Leben in den engen Decksbereichen sind bis heute vielen ehemaligen Besatzungsmitgliedern in lebhafter Erinnerung geblieben.
Am 26. Februar 1981 wurde der Zerstörer 4 außer Dienst gestellt. Für viele Kameraden bleibt er bis heute untrennbar mit ihrer Dienstzeit und den Erinnerungen an eine besondere Zeit auf See verbunden.
Technische Daten
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Schiffstyp: Zerstörer der Fletcher-Klasse (Klasse 119)
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Kennung: D178
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Vorheriger Name: USS Claxton (DD-571)
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Geschwader: 3. Zerstörergeschwader
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Standorte: zunächst Flensburg-Mürwik, später Kiel
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Indienststellung in der Bundesmarine: 15. Dezember 1959
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Außerdienststellung: 26. Februar 1981
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Länge: 114,7 m
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Besatzung: rund 300 Mann
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Antrieb: Dampfturbinen
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Höchstgeschwindigkeit: über 35 Knoten
Für viele Kameraden war der Zerstörer 4 weit mehr als nur ein Schiff. Er war Heimat auf See, Ort der Kameradschaft und Begleiter unvergesslicher Fahrten. Bis heute steht er für eine Zeit, in der Seemannschaft, Zusammenhalt und Stolz auf die eigene Einheit das Leben an Bord prägten.
Von Kameraden – für Kameraden.
Ein Stück Marinegeschichte zum Tragen und Erinnern.