Nach der Indienststellung wurde die DONAU zunächst als Schulschiff für die Offiziersausbildung hergerichtet und bis Ende 1968 in dieser Funktion eingesetzt. Anschließend wurde sie der Reserveflottille zugeteilt und vorübergehend außer Dienst gestellt. Ab dem 18. Februar 1970 wurde die DONAU wieder in Dienst genommen und unterstützte als Tender das 2. Schnellbootgeschwader.
Tender waren weit mehr als reine Versorgungsschiffe. Sie versorgten ihre Boote mit Kraftstoff, Proviant, Munition und Ersatzteilen, verfügten über Werkstätten und medizinische Einrichtungen und bildeten für viele Schnellbootfahrer die eigentliche Heimat auf See. Ohne die Unterstützung der Tender wären längere Einsätze und Manöver kaum möglich gewesen.
Im Jahr 1991 bewährte sich die DONAU als Versorgungsschiff der Minensuchboote, die nach dem Zweiten Golfkrieg an der Minenräumung im Persischen Golf beteiligt waren. Im Jahr 1993 lief das 2. Schnellbootgeschwader mit der DONAU als erstem Verband der Bundesmarine den litauischen Hafen Klaipėda an.
Technische Daten
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Schiffstyp: Tender der Rhein-Klasse (Klasse 401)
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Kennung: A69
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Bauwerft: Schlichting-Werft, Lübeck-Travemünde
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Indienststellung: 23. Mai 1964
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Außerdienststellung: 1. Dezember 1994
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Länge: 98,2 Meter
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Breite: 11,8 Meter
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Verdrängung: ca. 2.940 Tonnen
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Antrieb: 6 Maybach-Dieselmotoren mit 14.400 PS
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Höchstgeschwindigkeit: 20 Knoten
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Besatzung: bis zu 132 Mann
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Patenstadt: Deggendorf
Von Kameraden für Kameraden
Der Tender DONAU A69 war für viele Besatzungsangehörige weit mehr als ein Versorgungsschiff. Er war schwimmende Heimat, Treffpunkt und Mittelpunkt des Geschwaders. Hier wurde gearbeitet, gefeiert, gelacht und Kameradschaft gelebt.
Auch Jahrzehnte nach der Außerdienststellung leben die Erinnerungen an die gemeinsame Zeit an Bord weiter. Für viele ehemalige Besatzungsangehörige bleibt die DONAU bis heute ein Stück Heimat und ein unvergesslicher Teil ihrer Marinezeit.