Als Versorgungs- und Führungsschiff unterstützte die NECKAR über viele Jahre die Schnellbootverbände der Bundesmarine. Tender waren weit mehr als reine Versorgungsschiffe. Sie versorgten die ihnen unterstellten Boote mit Kraftstoff, Proviant, Munition und Ersatzteilen, verfügten über Werkstätten und medizinische Einrichtungen und bildeten für viele Schnellbootfahrer die eigentliche Heimat auf See. Ohne die Unterstützung der Tender wären längere Einsätze und Manöver kaum möglich gewesen.
Historisch gesichert ist die Zugehörigkeit der NECKAR zum 7. Schnellbootgeschwader. Anfang der 1970er Jahre wurde sie zur Aufnahme der Materialerhaltungsgruppe für die modernisierten Schnellboote der Zobel-Klasse umgebaut. Gemeinsam mit den Booten des Geschwaders nahm sie regelmäßig an NATO-Manövern und Ausbildungsreisen teil. Dabei wurden Häfen in Dänemark, Norwegen, Schweden, Großbritannien, den Niederlanden, Belgien, Frankreich und Spanien angelaufen.
Für Generationen von Besatzungsangehörigen war die NECKAR weit mehr als nur ein Versorgungsschiff. Sie war schwimmende Werkstatt, Führungsplattform und Heimat auf Zeit. Viele Kameraden erinnern sich bis heute an lange Seefahrten, NATO-Manöver und die besondere Kameradschaft an Bord.
Technische Daten
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Schiffstyp: Tender der Rhein-Klasse (Klasse 401)
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Kennung: A66
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Internationales Rufzeichen: DRHW
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Bauwerft: Lürssen, Bremen-Vegesack
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Indienststellung: 7. Dezember 1963
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Außerdienststellung: 30. November 1989
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Länge: 98,2 Meter
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Breite: 11,8 Meter
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Verdrängung: ca. 2.784 Tonnen
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Antrieb: 6 Maybach-Dieselmotoren mit 14.400 PS
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Höchstgeschwindigkeit: 20,5 Knoten
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Besatzung: 122 bis 154 Mann
Von Kameraden für Kameraden
Der Tender NECKAR A66 war für viele Besatzungsangehörige weit mehr als ein Versorgungsschiff. Er war schwimmende Heimat, Treffpunkt und Mittelpunkt des Geschwaders. Hier wurde gearbeitet, gefeiert, gelacht und Kameradschaft gelebt.
Auch Jahrzehnte nach der Außerdienststellung leben die Erinnerungen an die gemeinsame Zeit an Bord weiter. Für viele ehemalige Besatzungsangehörige bleibt die NECKAR bis heute ein Stück Heimat und ein unvergesslicher Teil ihrer Marinezeit.