{"title":"U-Boote Klasse 205","description":"\u003ch2\u003e\u003cspan\u003eU-Boote der Klasse 205 – Der Weg zum einsatzfähigen Küsten-U-Boot\u003c\/span\u003e\u003c\/h2\u003e\n\u003cp class=\"isSelectedEnd\"\u003e\u003cspan\u003eDie U-Boote der \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eKlasse 205\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e entstanden als Weiterentwicklung der Klasse 201. Sie sollten die bei den ersten deutschen U-Boot-Neubauten aufgetretenen technischen Probleme überwinden und den Grundtyp zu einem einsatzfähigen Küsten-U-Boot für die Bundesmarine weiterentwickeln.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"isSelectedEnd\"\u003e\u003cspan\u003eDie Boote waren klein, wendig und vor allem für den Einsatz in der Ostsee, den dänischen Meerengen und den küstennahen Gewässern der Nordsee vorgesehen. Ihre geringe Größe, der amagnetische Druckkörper und die vergleichsweise geringe Geräuschentwicklung sollten es ihnen ermöglichen, verdeckt in flachen und stark überwachten Seegebieten zu operieren.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"isSelectedEnd\"\u003e\u003cspan\u003eDie Klasse 205 entstand jedoch in mehreren Entwicklungsstufen. Die ersten Boote \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eU 4 bis U 8\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e waren bereits im Bau, als die schweren Materialprobleme der Klasse 201 bekannt wurden. Sie besaßen noch Druckkörper aus dem ungeeigneten Stahl AM 10 und konnten deshalb nur eingeschränkt verwendet werden.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"isSelectedEnd\"\u003e\u003cspan\u003eDie später fertiggestellten beziehungsweise neu gebauten Boote erhielten einen verbesserten amagnetischen Stahl und zahlreiche technische Änderungen. Sie wurden als \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eKlasse 205 mod\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e geführt und blieben zum Teil bis in die 1990er-Jahre im Dienst.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"isSelectedEnd\"\u003e\u003cspan\u003eZur ursprünglichen Klasse 205 gehörten:\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"isSelectedEnd\"\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eU 4 – S 183\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eU 5 – S 184\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eU 6 – S 185\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eU 7 – S 186\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eU 8 – S 187\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"isSelectedEnd\"\u003e\u003cspan\u003eDie späteren Boote U 9 bis U 12 sowie die neu gebauten U 1 und U 2 werden wegen ihrer veränderten Konstruktion gesondert als Klasse 205 mod beschrieben. Das Bundesarchiv führt U 9, U 10, U 11, U 12 und das neu gebaute U 1 ausdrücklich als Boote der Klasse 205 mod.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003e\u003cspan\u003eEntstehung aus der Klasse 201\u003c\/span\u003e\u003c\/h3\u003e\n\u003cp class=\"isSelectedEnd\"\u003e\u003cspan\u003eDie Bundesmarine hatte ursprünglich zwölf U-Boote der Klasse 201 bestellt. Während die ersten drei Einheiten U 1 bis U 3 fertiggestellt wurden, befanden sich weitere Boote bereits in unterschiedlichen Baustadien.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"isSelectedEnd\"\u003e\u003cspan\u003eNoch während des Bauprogramms wurden verschiedene konstruktive Verbesserungen beschlossen. Dazu gehörten Änderungen an den Maschinenanlagen, der Energieversorgung, den Sensoren und der inneren Aufteilung. Die überarbeiteten Boote erhielten die neue Klassenbezeichnung \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003e205\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"isSelectedEnd\"\u003e\u003cspan\u003eU 4 bis U 8 waren damit keine vollständig neue Konstruktion. Sie stellten vielmehr eine weiterentwickelte Ausführung des ursprünglichen Entwurfs dar.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"isSelectedEnd\"\u003e\u003cspan\u003eDie Boote wurden bei den Howaldtswerken in Kiel gebaut und zwischen 1962 und 1964 in Dienst gestellt.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003e\u003cspan\u003eDie Stahlkrise\u003c\/span\u003e\u003c\/h3\u003e\n\u003cp class=\"isSelectedEnd\"\u003e\u003cspan\u003eDie schwerwiegendste Belastung für das gesamte Bauprogramm war der verwendete amagnetische Stahl \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eAM 10\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"isSelectedEnd\"\u003e\u003cspan\u003eDer Werkstoff sollte den Booten eine besonders geringe magnetische Signatur verleihen. Dies war für den Einsatz in minengefährdeten Küstengewässern von großer Bedeutung. Ein amagnetischer Druckkörper verringerte das Risiko, Magnetminen auszulösen, und erschwerte zugleich die Ortung durch magnetische Suchgeräte.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"isSelectedEnd\"\u003e\u003cspan\u003eKurz nach der Indienststellung der ersten Klasse-201-Boote wurden jedoch Risse und Korrosionsschäden festgestellt. Der Stahl erwies sich für den dauerhaften Einsatz im Seewasser und für die wechselnden Belastungen eines U-Boot-Druckkörpers als ungeeignet.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"isSelectedEnd\"\u003e\u003cspan\u003eDa U 4 bis U 8 zu diesem Zeitpunkt bereits weitgehend fertiggestellt waren, besaßen auch sie noch Druckkörper aus AM 10. Die Boote konnten deshalb nicht uneingeschränkt eingesetzt werden. Tauchtiefen, Einsatzzeiten und Belastungen mussten besonders überwacht werden.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"isSelectedEnd\"\u003e\u003cspan\u003eDie Schäden führten dazu, dass U 4 bis U 8 nur eine vergleichsweise kurze Dienstzeit erreichten. Nach dem Zulauf der zuverlässigeren U-Boote der Klasse 206 wurden sie 1974 außer Dienst gestellt.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003e\u003cspan\u003eAufgabe der Küsten-U-Boote\u003c\/span\u003e\u003c\/h3\u003e\n\u003cp class=\"isSelectedEnd\"\u003e\u003cspan\u003eDie Klasse 205 war für den Einsatz in den flachen und räumlich begrenzten Gewässern Nord- und Ostsee entwickelt worden.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"isSelectedEnd\"\u003e\u003cspan\u003eZu ihren Aufgaben gehörten:\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e\u003cspan\u003edie verdeckte Aufklärung gegnerischer Schiffsbewegungen,\u003c\/span\u003e\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003cspan\u003edie Überwachung von Meerengen und Küstengewässern,\u003c\/span\u003e\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003cspan\u003edie Bekämpfung von Überwasserschiffen,\u003c\/span\u003e\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003cspan\u003edie Bekämpfung gegnerischer U-Boote,\u003c\/span\u003e\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003cspan\u003edas Legen von Seeminen,\u003c\/span\u003e\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003cspan\u003esowie die Ausbildung und Erprobung neuer U-Boot-Verfahren.\u003c\/span\u003e\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n\u003cp class=\"isSelectedEnd\"\u003e\u003cspan\u003eDie Boote sollten ihre geringe Größe und niedrige Signatur nutzen, um in Wartepositionen zu operieren und gegnerische Einheiten möglichst überraschend anzugreifen.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"isSelectedEnd\"\u003e\u003cspan\u003eBesonders die Ostsee stellte hohe Anforderungen. Das flache Wasser, wechselnde Salzgehalte, dichter Schiffsverkehr und schwierige hydroakustische Bedingungen erschwerten sowohl den Einsatz der eigenen Sonaranlagen als auch die gegnerische U-Boot-Suche.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003e\u003cspan\u003eAuslegung für die Unterwasserfahrt\u003c\/span\u003e\u003c\/h3\u003e\n\u003cp class=\"isSelectedEnd\"\u003e\u003cspan\u003eDie Klasse 205 war wie ihre Vorgängerin hauptsächlich für die Fahrt unter Wasser ausgelegt.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"isSelectedEnd\"\u003e\u003cspan\u003eDer Rumpf besaß eine strömungsgünstige Form. Die Aufbauten und der Turm blieben vergleichsweise klein, um den Wasserwiderstand und die Ortbarkeit zu verringern.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"isSelectedEnd\"\u003e\u003cspan\u003eGetaucht waren die Boote schneller als an der Wasseroberfläche. Dies unterschied sie von älteren U-Boot-Konstruktionen, die noch überwiegend als tauchfähige Überwasserschiffe ausgelegt worden waren.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"isSelectedEnd\"\u003e\u003cspan\u003eDie Unterwassergeschwindigkeit lag bei ungefähr 17 Knoten. An der Oberfläche erreichten die Boote etwa zehn Knoten.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"isSelectedEnd\"\u003e\u003cspan\u003eDie vergleichsweise hohe Geschwindigkeit konnte jedoch nur für begrenzte Zeit gehalten werden, da sie die Batterien stark beanspruchte und die Geräuschentwicklung erhöhte. Im normalen Einsatz fuhren die Boote deutlich langsamer, um Energie zu sparen und möglichst unbemerkt zu bleiben.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003e\u003cspan\u003eAmagnetische Bauweise\u003c\/span\u003e\u003c\/h3\u003e\n\u003cp class=\"isSelectedEnd\"\u003e\u003cspan\u003eTrotz der Materialprobleme blieb die amagnetische Bauweise ein wesentliches Merkmal des deutschen U-Boot-Konzeptes.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"isSelectedEnd\"\u003e\u003cspan\u003eNeben dem Druckkörper mussten auch zahlreiche Ausrüstungsteile, Leitungen und Einbauten so ausgewählt oder angeordnet werden, dass die magnetische Signatur des gesamten Bootes möglichst niedrig blieb.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"isSelectedEnd\"\u003e\u003cspan\u003eDie Erfahrungen mit AM 10 führten zur Entwicklung und Erprobung neuer Werkstoffe. Für die späteren Boote der Klasse 205 mod und die Klasse 206 wurde mit \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003ePN 18 S2\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e ein geeigneterer amagnetischer Stahl verwendet.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"isSelectedEnd\"\u003e\u003cspan\u003eDiese Entwicklung wurde zu einem wichtigen Merkmal des deutschen konventionellen U-Bootbaus und beeinflusste zahlreiche spätere Klassen und Exportentwürfe.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003e\u003cspan\u003eBewaffnung\u003c\/span\u003e\u003c\/h3\u003e\n\u003cp class=\"isSelectedEnd\"\u003e\u003cspan\u003eDie Boote verfügten über acht nach vorn gerichtete Torpedorohre im Kaliber \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003e533 Millimeter\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"isSelectedEnd\"\u003e\u003cspan\u003eAufgrund der geringen Abmessungen gab es keinen zusätzlichen Torpedolagerraum. Die acht mitgeführten Torpedos befanden sich bereits in den Rohren.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"isSelectedEnd\"\u003e\u003cspan\u003eAlternativ konnten anstelle der Torpedos Seeminen aufgenommen werden. Dadurch waren die Boote in der Lage, verdeckt Minensperren in Hafenzufahrten, Meerengen oder anderen wichtigen Seegebieten auszubringen.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"isSelectedEnd\"\u003e\u003cspan\u003eDie geringe Größe der Boote erforderte einen bewussten Verzicht auf Reservetorpedos. Nach dem Abschuss der vorhandenen Waffen musste das U-Boot zum Nachladen in einen Stützpunkt zurückkehren.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003e\u003cspan\u003eTorpedoeinsatz\u003c\/span\u003e\u003c\/h3\u003e\n\u003cp class=\"isSelectedEnd\"\u003e\u003cspan\u003eEin Torpedoangriff verlangte eine genaue Bestimmung von Kurs, Geschwindigkeit und Entfernung des Zieles.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"isSelectedEnd\"\u003e\u003cspan\u003eDie Sonar- und Sehrohrbeobachtungen wurden in der Zentrale ausgewertet. Aus diesen Informationen berechnete die Feuerleitanlage die notwendigen Einstellwerte für die Torpedos.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"isSelectedEnd\"\u003e\u003cspan\u003eDas Boot musste sich dem Ziel möglichst unbemerkt nähern. Jede hohe Geschwindigkeit, jeder unnötige Maschinenbetrieb und jede Verwendung des Sehrohres konnte die Gefahr erhöhen, vom Gegner entdeckt zu werden.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"isSelectedEnd\"\u003e\u003cspan\u003eNach dem Abschuss musste der Kommandant entscheiden, ob das Boot weiter beobachtete, erneut angriff oder sich möglichst geräuscharm aus dem Gebiet zurückzog.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003e\u003cspan\u003eSensoren und Ortungsmittel\u003c\/span\u003e\u003c\/h3\u003e\n\u003cp class=\"isSelectedEnd\"\u003e\u003cspan\u003eDie Boote verfügten über passive und aktive Sonaranlagen, ein Angriffssehrohr, ein Luftzielsehrohr, Navigationsanlagen und Einrichtungen zur Feuerleitung.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"isSelectedEnd\"\u003e\u003cspan\u003eDas passive Sonar ermöglichte es, die Geräusche anderer Schiffe zu empfangen, ohne selbst Schallimpulse auszusenden. Dadurch konnte ein Ziel geortet und verfolgt werden, ohne die eigene Position unmittelbar preiszugeben.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"isSelectedEnd\"\u003e\u003cspan\u003eDas aktive Sonar sendete eigene Schallimpulse aus und wertete deren Echos aus. Es konnte genauere Entfernungsangaben liefern, machte das U-Boot jedoch zugleich für den Gegner leichter erkennbar.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"isSelectedEnd\"\u003e\u003cspan\u003eDas Sehrohr wurde vor allem zur optischen Überprüfung eines Zieles, zur Navigation in Küstennähe und zur Vorbereitung eines Angriffs eingesetzt.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003e\u003cspan\u003eDiesel-elektrischer Antrieb\u003c\/span\u003e\u003c\/h3\u003e\n\u003cp class=\"isSelectedEnd\"\u003e\u003cspan\u003eDie Klasse 205 besaß einen konventionellen diesel-elektrischen Antrieb.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"isSelectedEnd\"\u003e\u003cspan\u003eZwei Dieselgeneratoren erzeugten bei Überwasserfahrt oder während des Schnorchelbetriebes elektrische Energie. Diese wurde zum Laden der Batterien und zum Betrieb der Bordnetze genutzt.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"isSelectedEnd\"\u003e\u003cspan\u003eBei vollständig getauchter Fahrt wurde der Elektromotor aus den Batterien gespeist. Da dabei kein Diesel arbeitete, konnten die Boote vergleichsweise leise operieren.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"isSelectedEnd\"\u003e\u003cspan\u003eDer Hauptfahrmotor wirkte auf eine einzelne Welle. Zusätzlich verfügten die Boote über Einrichtungen für eine besonders langsame und geräuscharme Fahrt.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"isSelectedEnd\"\u003e\u003cspan\u003eDie Reichweite unter Wasser hing stark von der Geschwindigkeit ab. Bei hoher Fahrt wurden die Batterien innerhalb kurzer Zeit entladen. Bei niedriger Schleichfahrt konnten die Boote erheblich länger getaucht bleiben.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003e\u003cspan\u003eSchnorchelbetrieb\u003c\/span\u003e\u003c\/h3\u003e\n\u003cp class=\"isSelectedEnd\"\u003e\u003cspan\u003eUm die Batterien zu laden, mussten die Dieselgeneratoren mit Außenluft versorgt werden.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"isSelectedEnd\"\u003e\u003cspan\u003eDazu konnten die Boote entweder auftauchen oder in geringer Tiefe mit ausgefahrenem Schnorchel fahren. Über den Schnorchelmast wurde Luft angesaugt und das Abgas abgeführt.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"isSelectedEnd\"\u003e\u003cspan\u003eDer Schnorchelbetrieb war jedoch nicht risikofrei. Der aus dem Wasser ragende Mast konnte durch Radar oder optische Beobachtung entdeckt werden. Zudem erzeugten die laufenden Dieselmotoren deutlich mehr Lärm als der reine Elektroantrieb.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"isSelectedEnd\"\u003e\u003cspan\u003eBei stärkerem Seegang konnte das Schnorchelventil zeitweise schließen. In diesem Fall saugten die Dieselmotoren für einen kurzen Moment Luft aus dem Bootsinneren an, wodurch für die Besatzung unangenehme Druckschwankungen entstanden.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003e\u003cspan\u003eTechnische Grunddaten\u003c\/span\u003e\u003c\/h3\u003e\n\u003cp class=\"isSelectedEnd\"\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eKlasse:\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e 205\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eTyp:\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e konventionelles Küsten-U-Boot\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eBoote der ursprünglichen Ausführung:\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e U 4 bis U 8\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eKennungen:\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e S 183 bis S 187\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eBauwerft:\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e Howaldtswerke, Kiel\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eIndienststellungen:\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e 1962 bis 1964\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eAußerdienststellungen:\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e 1974\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eLänge:\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e etwa 43,5 Meter\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eBreite:\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e etwa 4,6 Meter\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eTiefgang:\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e ungefähr 3,8 Meter\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eVerdrängung über Wasser:\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e rund 419 Tonnen\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eVerdrängung getaucht:\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e rund 455 Tonnen\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eBesatzung:\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e ungefähr 21 bis 22 Soldaten\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eGeschwindigkeit über Wasser:\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e etwa zehn Knoten\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eGeschwindigkeit getaucht:\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e bis zu etwa 17 Knoten\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eBewaffnung:\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e acht Torpedorohre im Kaliber 533 Millimeter\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eZuladung:\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e acht Torpedos oder eine entsprechende Anzahl Seeminen\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eAntrieb:\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e diesel-elektrisch\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eAnzahl der Wellen:\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e eine.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003e\u003cspan\u003eLeben an Bord\u003c\/span\u003e\u003c\/h3\u003e\n\u003cp class=\"isSelectedEnd\"\u003e\u003cspan\u003eMit einer Länge von nur rund 43 Metern gehörten die Boote zu den kleinsten militärischen U-Booten ihrer Zeit.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"isSelectedEnd\"\u003e\u003cspan\u003eDie Besatzung lebte zwischen Torpedorohren, Batterien, Maschinenanlagen, Funk- und Sonargeräten. Nahezu jeder verfügbare Raum wurde für Technik, Vorräte oder persönliche Ausrüstung genutzt.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"isSelectedEnd\"\u003e\u003cspan\u003eEigene Kabinen gab es nur in sehr begrenztem Umfang. Viele Besatzungsmitglieder schliefen in engen Kojen, die teilweise unmittelbar über oder neben technischen Anlagen lagen.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"isSelectedEnd\"\u003e\u003cspan\u003eDer Alltag wurde von Wachwechseln bestimmt. Während ein Teil der Besatzung das Boot führte, Sonarkontakte verfolgte oder die Maschinen überwachte, versuchte der andere Teil zu schlafen, zu essen oder kleinere Wartungsarbeiten auszuführen.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"isSelectedEnd\"\u003e\u003cspan\u003eDie Luft im Boot war von Diesel, Öl, Feuchtigkeit, Batterien, Lebensmitteln und den Ausdünstungen der Besatzung geprägt. Bei längeren Tauchfahrten stiegen Temperatur und Luftfeuchtigkeit.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"isSelectedEnd\"\u003e\u003cspan\u003eAuf einem kleinen U-Boot war jeder auf jeden angewiesen. Technische Probleme, Unachtsamkeit oder ein Fehler bei der Bedienung konnten unmittelbare Auswirkungen auf das gesamte Boot haben.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003e\u003cspan\u003eDienst im 1. Ubootgeschwader\u003c\/span\u003e\u003c\/h3\u003e\n\u003cp class=\"isSelectedEnd\"\u003e\u003cspan\u003eDie Boote der Klasse 205 gehörten zum \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003e1. Ubootgeschwader\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"isSelectedEnd\"\u003e\u003cspan\u003eDer Verband wurde 1961 aufgestellt und war zunächst in Kiel stationiert. Zu ihm gehörten neben den U-Booten auch der Tender LAHN und zeitweise der Tender LECH.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"isSelectedEnd\"\u003e\u003cspan\u003eDas Geschwader führte die Einsatz- und Ausbildungsboote der Bundesmarine zusammen. Zu seinem Bestand gehörten nacheinander die Boote der Klassen 201, 205, 205 mod und später 206.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"isSelectedEnd\"\u003e\u003cspan\u003eDie Deutsche Digitale Bibliothek nennt für den Verband ausdrücklich U 4 bis U 12 sowie die neu gebauten U 1 und U 2 der Klasse 205 beziehungsweise 205 mod. Im April 1969 konnten der Tender LAHN, U 1, U 2 sowie U 9 bis U 12 der NATO unterstellt werden.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003e\u003cspan\u003eAusbildung und Erprobung\u003c\/span\u003e\u003c\/h3\u003e\n\u003cp class=\"isSelectedEnd\"\u003e\u003cspan\u003eWegen der Materialprobleme konnten U 4 bis U 8 nur eingeschränkt als reguläre Einsatzboote verwendet werden.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"isSelectedEnd\"\u003e\u003cspan\u003eSie dienten dennoch der Ausbildung neuer U-Boot-Besatzungen und der Erprobung von Verfahren, Geräten und taktischen Grundlagen.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"isSelectedEnd\"\u003e\u003cspan\u003eZu den Ausbildungsinhalten gehörten:\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e\u003cspan\u003eTauchen und Auftauchen,\u003c\/span\u003e\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003cspan\u003eUnterwassernavigation,\u003c\/span\u003e\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003cspan\u003eSehrohrangriffe,\u003c\/span\u003e\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003cspan\u003eTorpedoschießen,\u003c\/span\u003e\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003cspan\u003eSonarortung,\u003c\/span\u003e\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003cspan\u003eSchnorchelbetrieb,\u003c\/span\u003e\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003cspan\u003eSchleichfahrt,\u003c\/span\u003e\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003cspan\u003eNotfallverfahren,\u003c\/span\u003e\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003cspan\u003esowie das Zusammenwirken mit U-Jagdschiffen und Marinefliegern.\u003c\/span\u003e\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n\u003cp class=\"isSelectedEnd\"\u003e\u003cspan\u003eDie Erfahrungen der Besatzungen flossen in die Weiterentwicklung der Klasse 205 mod und in die Konstruktion der Klasse 206 ein.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003e\u003cspan\u003eU 4 – S 183\u003c\/span\u003e\u003c\/h3\u003e\n\u003cp class=\"isSelectedEnd\"\u003e\u003cspan\u003eU 4 war das erste Boot der Klasse 205.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"isSelectedEnd\"\u003e\u003cspan\u003eEs wurde am \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003e19. November 1962\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e in Dienst gestellt und gehörte zum 1. Ubootgeschwader. Das Boot führte die Kennung \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eS 183\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"isSelectedEnd\"\u003e\u003cspan\u003eU 4 war bereits weitgehend fertiggestellt, als die Probleme mit dem Stahl AM 10 bekannt wurden. Entsprechend konnte auch dieses Boot nur unter besonderen Einschränkungen eingesetzt werden.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"isSelectedEnd\"\u003e\u003cspan\u003eAm \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003e1. August 1974\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e wurde U 4 außer Dienst gestellt. Anschließend wurde es ausgeschlachtet und verschrottet.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003e\u003cspan\u003eU 5 – S 184\u003c\/span\u003e\u003c\/h3\u003e\n\u003cp class=\"isSelectedEnd\"\u003e\u003cspan\u003eU 5 wurde am \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003e4. Juli 1963\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e in Dienst gestellt und erhielt die Kennung \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eS 184\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"isSelectedEnd\"\u003e\u003cspan\u003eAuch U 5 besaß einen Druckkörper aus AM 10. Das Boot diente während seiner vergleichsweise kurzen Laufbahn vor allem der Ausbildung, Erprobung und taktischen Weiterentwicklung der jungen U-Boot-Waffe.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"isSelectedEnd\"\u003e\u003cspan\u003eNach rund elf Dienstjahren wurde U 5 im Jahr \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003e1974\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e außer Dienst gestellt und später abgebrochen.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003e\u003cspan\u003eU 6 – S 185\u003c\/span\u003e\u003c\/h3\u003e\n\u003cp class=\"isSelectedEnd\"\u003e\u003cspan\u003eU 6 wurde am \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003e20. August 1963\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e in Dienst gestellt. Das Boot führte die Kennung \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eS 185\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"isSelectedEnd\"\u003e\u003cspan\u003eWie seine Schwesterschiffe war es von den Materialproblemen des ursprünglichen amagnetischen Stahls betroffen. Die Einsatzmöglichkeiten blieben daher eingeschränkt.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"isSelectedEnd\"\u003e\u003cspan\u003eU 6 wurde 1974 außer Dienst gestellt und anschließend verschrottet.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003e\u003cspan\u003eU 7 – S 186\u003c\/span\u003e\u003c\/h3\u003e\n\u003cp class=\"isSelectedEnd\"\u003e\u003cspan\u003eU 7 wurde am \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003e16. März 1964\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e in Dienst gestellt und führte die Kennung \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eS 186\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"isSelectedEnd\"\u003e\u003cspan\u003eDas Boot diente beim 1. Ubootgeschwader und wurde für Ausbildung, Erprobung und Übungen in Nord- und Ostsee verwendet.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"isSelectedEnd\"\u003e\u003cspan\u003eAuch U 7 wurde im Jahr 1974 außer Dienst gestellt. Eine Weitergabe an eine andere Marine oder eine museale Erhaltung erfolgte nicht.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003e\u003cspan\u003eU 8 – S 187\u003c\/span\u003e\u003c\/h3\u003e\n\u003cp class=\"isSelectedEnd\"\u003e\u003cspan\u003eU 8 wurde am \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003e22. Juli 1964\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e in Dienst gestellt und erhielt die Kennung \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eS 187\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"isSelectedEnd\"\u003e\u003cspan\u003eEs war das letzte Boot der ursprünglichen Klasse 205. Auch bei ihm begrenzten die Probleme des Druckkörperstahls die vorgesehene militärische Nutzung.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"isSelectedEnd\"\u003e\u003cspan\u003eU 8 wurde 1974 außer Dienst gestellt und später verschrottet.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003e\u003cspan\u003eAblösung durch die Klasse 206\u003c\/span\u003e\u003c\/h3\u003e\n\u003cp class=\"isSelectedEnd\"\u003e\u003cspan\u003eAnfang der 1970er-Jahre liefen die ersten Boote der Klasse 206 zu.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"isSelectedEnd\"\u003e\u003cspan\u003eDiese neue Klasse nutzte einen verbesserten amagnetischen Stahl und vereinte die Erfahrungen aus den Klassen 201, 205 und 205 mod. Die Boote waren technisch zuverlässiger und konnten ohne die erheblichen Beschränkungen ihrer Vorgänger eingesetzt werden.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"isSelectedEnd\"\u003e\u003cspan\u003eMit dem Zulauf der Klasse 206 bestand kein Bedarf mehr, U 4 bis U 8 weiterhin im Dienst zu halten.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"isSelectedEnd\"\u003e\u003cspan\u003eAlle fünf Boote wurden 1974 außer Dienst gestellt. Damit endete die kurze Laufbahn der ursprünglichen Klasse 205.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003e\u003cspan\u003eVerbleib der ursprünglichen Klasse 205\u003c\/span\u003e\u003c\/h3\u003e\n\u003cp class=\"isSelectedEnd\"\u003e\u003cspan\u003eKeines der fünf Boote U 4 bis U 8 ist erhalten geblieben.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"isSelectedEnd\"\u003e\u003cspan\u003eNach ihrer Außerdienststellung wurden sie ausgeschlachtet und verschrottet. Eine Abgabe an ausländische Marinen erfolgte nicht.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"isSelectedEnd\"\u003e\u003cspan\u003eErhalten geblieben sind dagegen mehrere Boote der verbesserten Klasse 205 mod. U 9 befindet sich heute im Technik Museum Speyer, U 10 im Deutschen Marinemuseum Wilhelmshaven und U 11 im U-Boot-Museum in Burgstaaken auf Fehmarn.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003e\u003cspan\u003eBedeutung der Klasse 205\u003c\/span\u003e\u003c\/h3\u003e\n\u003cp class=\"isSelectedEnd\"\u003e\u003cspan\u003eDie ursprüngliche Klasse 205 wurde durch die Stahlprobleme stark eingeschränkt und erreichte nicht die geplante Nutzungsdauer.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"isSelectedEnd\"\u003e\u003cspan\u003eTrotzdem spielte sie eine wichtige Rolle beim Aufbau der U-Boot-Waffe der Bundesmarine. Auf diesen Booten wurden Besatzungen ausgebildet, taktische Verfahren entwickelt und praktische Erfahrungen mit kleinen amagnetischen Küsten-U-Booten gesammelt.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"isSelectedEnd\"\u003e\u003cspan\u003eDie Klasse bildete die Verbindung zwischen den problembehafteten ersten Neubauten der Klasse 201 und den erfolgreicheren Booten der Klasse 205 mod und 206.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"isSelectedEnd\"\u003e\u003cspan\u003eIhre kurze Dienstzeit war damit kein verlorenes Kapitel. Die Erfahrungen von Konstrukteuren, Werften und Besatzungen trugen wesentlich dazu bei, dass sich der westdeutsche U-Bootbau später zu einem international erfolgreichen Bereich des Marineschiffbaus entwickeln konnte.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003e\u003cspan\u003eKameraden für Kameraden\u003c\/span\u003e\u003c\/h2\u003e\n\u003cp class=\"isSelectedEnd\"\u003e\u003cspan\u003eDie Boote U 4 bis U 8 standen nur rund zehn bis zwölf Jahre im Dienst. Ihre Besatzungen mussten dabei mit Einschränkungen leben, die durch die Materialprobleme des Druckkörpers entstanden waren.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"isSelectedEnd\"\u003e\u003cspan\u003eTrotzdem leisteten sie einen wichtigen Beitrag zum Wiederaufbau der deutschen U-Boot-Waffe. Auf engstem Raum erprobten die Kameraden neue Technik, entwickelten Verfahren weiter und bildeten die Grundlage für die Besatzungen der nachfolgenden Klassen.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"isSelectedEnd\"\u003e\u003cspan\u003eDer Dienst auf einem kleinen Küsten-U-Boot verlangte Vertrauen, Disziplin und technisches Können. Jeder Mann kannte seine Aufgabe und wusste, dass die Sicherheit des gesamten Bootes von der zuverlässigen Arbeit aller Besatzungsmitglieder abhing.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDie Produkte zu den \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eU-Booten der Klasse 205\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e erinnern an U 4, U 5, U 6, U 7 und U 8 – und an die Kameraden, die auf diesen frühen Küsten-U-Booten der Bundesmarine ihren Dienst versahen.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e","products":[],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0268\/3138\/8747\/collections\/U-Boote_Klasse_205.png?v=1784280562","url":"https:\/\/shop.meinemarine.de\/collections\/u-boot-klasse-205.oembed","provider":"MeineMarine ","version":"1.0","type":"link"}