{"title":"SM-Boote SCHÜTZE-Klasse","description":"\u003ch1 data-section-id=\"1kfzusd\" data-start=\"143\" data-end=\"209\" class=\"PDq2pG_selectionAnchorContainer\"\u003eSchütze-Klasse – Schnelle Minensuchboote der Klassen 340 und 341\u003cspan aria-hidden=\"true\" class=\"PDq2pG_selectionAnchor\"\u003e\u003c\/span\u003e\n\u003c\/h1\u003e\n\u003cp data-start=\"211\" data-end=\"583\"\u003eDie \u003cstrong data-start=\"215\" data-end=\"233\"\u003eSchütze-Klasse\u003c\/strong\u003e umfasste 30 Schnelle Minensuchboote, die ab Ende der 1950er-Jahre für die Bundesmarine gebaut wurden. Sie wurden als \u003cstrong data-start=\"351\" data-end=\"365\"\u003eKlasse 340\u003c\/strong\u003e und \u003cstrong data-start=\"370\" data-end=\"384\"\u003eKlasse 341\u003c\/strong\u003e geführt und standen zwischen 1959 beziehungsweise 1960 und 1995 im Dienst. Ihren Namen erhielt die Klasse nach dem zuerst in Dienst gestellten Boot \u003cstrong data-start=\"533\" data-end=\"544\"\u003eSCHÜTZE\u003c\/strong\u003e. \u003cspan class=\"\" data-state=\"closed\"\u003e\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp data-start=\"585\" data-end=\"945\"\u003eDie Boote waren eine Weiterentwicklung der bewährten deutschen Räumboote. Sie lösten bei den neu aufgebauten Minenstreitkräften der Bundesmarine ältere übernommene Räum- und Minensuchboote ab und begründeten den Typ des \u003cstrong data-start=\"805\" data-end=\"834\"\u003eSchnellen Minensuchbootes\u003c\/strong\u003e. Neben dem Räumen von Seeminen konnten sie auch selbst Minen ausbringen. \u003cspan class=\"\" data-state=\"closed\"\u003e\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003ch2 data-section-id=\"ct5phx\" data-start=\"947\" data-end=\"969\"\u003eEntwicklung und Bau\u003c\/h2\u003e\n\u003cp data-start=\"971\" data-end=\"1202\"\u003eDer Entwurf orientierte sich an den Erfahrungen mit den letzten deutschen Räumbooten. Die Schütze-Klasse sollte schnell, wendig und möglichst unempfindlich gegen Magnetminen sein. Insgesamt entstanden 30 Boote für die Bundesmarine:\u003c\/p\u003e\n\u003cul data-start=\"1204\" data-end=\"1451\"\u003e\n\u003cli data-section-id=\"rmoo61\" data-start=\"1204\" data-end=\"1260\"\u003e20 Einheiten bei \u003cstrong data-start=\"1223\" data-end=\"1246\"\u003eAbeking \u0026amp; Rasmussen\u003c\/strong\u003e in Lemwerder,\u003c\/li\u003e\n\u003cli data-section-id=\"1dpzu0d\" data-start=\"1261\" data-end=\"1351\"\u003efünf Einheiten bei der \u003cstrong data-start=\"1286\" data-end=\"1335\"\u003eSchiffs- und Bootswerft Gebrüder Schürenstedt\u003c\/strong\u003e in Bardenfleth,\u003c\/li\u003e\n\u003cli data-section-id=\"bleeql\" data-start=\"1352\" data-end=\"1451\"\u003efünf Einheiten bei der \u003cstrong data-start=\"1377\" data-end=\"1398\"\u003eSchlichting-Werft\u003c\/strong\u003e in Travemünde. \u003cspan class=\"\" data-state=\"closed\"\u003e\u003c\/span\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n\u003cp data-start=\"1453\" data-end=\"1838\"\u003eDie Boote wurden den Klassen 340 und 341 zugeordnet. Äußerlich und hinsichtlich ihrer Aufgaben waren beide Ausführungen weitgehend gleich. Der wesentliche Unterschied lag in der Motorisierung: Die zehn Boote der Klasse 340 erhielten Mercedes-Benz-Dieselmotoren, während die 20 Einheiten der Klasse 341 mit Maybach-Dieselmotoren ausgerüstet wurden. \u003cspan class=\"\" data-state=\"closed\"\u003e\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003ch2 data-section-id=\"k3r6gu\" data-start=\"1840\" data-end=\"1851\"\u003eBauweise\u003c\/h2\u003e\n\u003cp data-start=\"1853\" data-end=\"2313\"\u003eDer Schiffskörper bestand überwiegend aus Holz. Der Rumpf war dreifach diagonal mit Teak- und Mahagoniholz beplankt. Auch bei Beschlägen und technischen Bauteilen wurden möglichst wenig oder nicht magnetische Werkstoffe verwendet. Dadurch sollte die magnetische Signatur des Bootes verringert und die Gefährdung durch Magnetminen reduziert werden. Eine magnetische Eigenschutzanlage ergänzte diese konstruktiven Maßnahmen. \u003cspan class=\"\" data-state=\"closed\"\u003e\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp data-start=\"2315\" data-end=\"2740\"\u003eDie Verwendung von Holz brachte allerdings langfristig erhebliche Probleme mit sich. Besonders Aufbauten und Schotten aus Ilomba-Holz erwiesen sich als anfällig für Feuchtigkeit und Pilzbefall. Einige Boote benötigten deshalb häufige und umfangreiche Werftaufenthalte. Trotz der ursprünglich deutlich kürzer geplanten Nutzungsdauer blieben einzelne Einheiten mehr als 30 Jahre im Dienst. \u003cspan class=\"\" data-state=\"closed\"\u003e\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003ch2 data-section-id=\"11hdwe0\" data-start=\"2742\" data-end=\"2753\"\u003eAufgaben\u003c\/h2\u003e\n\u003cp data-start=\"2755\" data-end=\"2866\"\u003eDie Schütze-Klasse war für mehrere Bereiche des Minenkampfes vorgesehen. Zu den wesentlichen Aufgaben gehörten:\u003c\/p\u003e\n\u003cul data-start=\"2868\" data-end=\"3117\"\u003e\n\u003cli data-section-id=\"3c4mxe\" data-start=\"2868\" data-end=\"2899\"\u003edas Räumen von Ankertauminen,\u003c\/li\u003e\n\u003cli data-section-id=\"1pkfhar\" data-start=\"2900\" data-end=\"2967\"\u003edie Bekämpfung magnetisch und akustisch ansprechender Grundminen,\u003c\/li\u003e\n\u003cli data-section-id=\"1u4mjdt\" data-start=\"2968\" data-end=\"3014\"\u003edas Freihalten und Überprüfen von Fahrwegen,\u003c\/li\u003e\n\u003cli data-section-id=\"wuohf\" data-start=\"3015\" data-end=\"3047\"\u003edas Verlegen eigener Seeminen,\u003c\/li\u003e\n\u003cli data-section-id=\"1t1b50v\" data-start=\"3048\" data-end=\"3117\"\u003edie Teilnahme an nationalen und multinationalen Minenabwehrübungen.\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n\u003cp data-start=\"3119\" data-end=\"3458\"\u003eFür das mechanische Räumen von Ankertauminen führten die Boote Scherdrachengeräte und entsprechendes Schleppgerät mit. Gegen Magnet- und Akustikminen standen verschiedene Simulations- und Räumgeräte zur Verfügung. Ein zusätzlicher leistungsstarker Generator versorgte das elektromagnetische Räumgerät. \u003cspan class=\"\" data-state=\"closed\"\u003e\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp data-start=\"3460\" data-end=\"3782\"\u003eDurch ihre hohe Geschwindigkeit von etwa 24 Knoten konnten die Boote Einsatzgebiete rasch erreichen und auch Minensperren in vergleichsweise kurzer Zeit ausbringen. Damit unterschieden sie sich deutlich von den langsameren klassischen Minensuchbooten der unmittelbaren Nachkriegszeit. \u003cspan class=\"\" data-state=\"closed\"\u003e\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003ch2 data-section-id=\"1orepk6\" data-start=\"3784\" data-end=\"3797\"\u003eBewaffnung\u003c\/h2\u003e\n\u003cp data-start=\"3799\" data-end=\"4188\"\u003eZur Selbstverteidigung trugen die Boote überwiegend ein \u003cstrong data-start=\"3855\" data-end=\"3885\"\u003e40-mm-Bofors-Geschütz L\/70\u003c\/strong\u003e auf der Back. Die Bewaffnung sollte vor allem den Eigenschutz gegen kleinere Seeziele und Luftbedrohungen gewährleisten. Im Mittelpunkt des Entwurfs standen jedoch nicht Kampfaufgaben gegen andere Kriegsschiffe, sondern das Minensuchen, Minenräumen und Minenlegen. \u003cspan class=\"\" data-state=\"closed\"\u003e\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003ch2 data-section-id=\"e2ovc2\" data-start=\"4190\" data-end=\"4214\"\u003eVerbandszugehörigkeit\u003c\/h2\u003e\n\u003cp data-start=\"4216\" data-end=\"4363\"\u003eDie Boote der Schütze-Klasse bildeten über viele Jahre einen wesentlichen Teil der Minenstreitkräfte der Bundesmarine. Sie wurden hauptsächlich im:\u003c\/p\u003e\n\u003cul data-start=\"4365\" data-end=\"4530\"\u003e\n\u003cli data-section-id=\"nrjjhb\" data-start=\"4365\" data-end=\"4407\"\u003e\n\u003cstrong data-start=\"4367\" data-end=\"4393\"\u003e1. Minensuchgeschwader\u003c\/strong\u003e in Flensburg,\u003c\/li\u003e\n\u003cli data-section-id=\"1fmilt2\" data-start=\"4408\" data-end=\"4445\"\u003e\n\u003cstrong data-start=\"4410\" data-end=\"4436\"\u003e3. Minensuchgeschwader\u003c\/strong\u003e in Kiel,\u003c\/li\u003e\n\u003cli data-section-id=\"jxbq7g\" data-start=\"4446\" data-end=\"4530\"\u003e\n\u003cstrong data-start=\"4448\" data-end=\"4474\"\u003e5. Minensuchgeschwader\u003c\/strong\u003e zunächst in Neustadt in Holstein und später in Olpenitz\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n\u003cp data-start=\"4532\" data-end=\"4657\"\u003eeingesetzt. Das 5. Minensuchgeschwader wurde 1967 von Neustadt nach Olpenitz verlegt. \u003cspan class=\"\" data-state=\"closed\"\u003e\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp data-start=\"4659\" data-end=\"4894\"\u003eDie Geschwader operierten vor allem in Nord- und Ostsee. Neben der laufenden Ausbildung gehörten Übungen mit verbündeten Seestreitkräften, das Offenhalten wichtiger Seeverbindungen sowie das Räumen historischer Minen zu ihren Aufgaben.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2 data-section-id=\"sz4exi\" data-start=\"4896\" data-end=\"4918\"\u003eKlassen 340 und 341\u003c\/h2\u003e\n\u003cp data-start=\"4920\" data-end=\"5017\"\u003eDie Einteilung in zwei Klassen beruhte im Wesentlichen auf den unterschiedlichen Antriebsmotoren:\u003c\/p\u003e\n\u003cp data-start=\"5019\" data-end=\"5033\"\u003e\u003cstrong data-start=\"5019\" data-end=\"5033\"\u003eKlasse 340\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp data-start=\"5035\" data-end=\"5164\"\u003eDie ersten zehn Boote waren mit zwei Mercedes-Benz-16-Zylinder-Dieselmotoren ausgerüstet. Jeder Motor leistete ungefähr 2.250 PS.\u003c\/p\u003e\n\u003cp data-start=\"5166\" data-end=\"5180\"\u003e\u003cstrong data-start=\"5166\" data-end=\"5180\"\u003eKlasse 341\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp data-start=\"5182\" data-end=\"5341\"\u003eDie folgenden 20 Boote erhielten zwei Maybach-16-Zylinder-Dieselmotoren. Diese leisteten jeweils etwa 130 PS mehr als die Mercedes-Benz-Motoren der Klasse 340.\u003c\/p\u003e\n\u003cp data-start=\"5343\" data-end=\"5570\"\u003eBeide Varianten arbeiteten über Untersetzungsgetriebe auf zwei Propeller. In Abmessungen, Ausrüstung und äußerem Erscheinungsbild unterschieden sich die Klassen ansonsten nur geringfügig. \u003cspan class=\"\" data-state=\"closed\"\u003e\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003ch2 data-section-id=\"59tzml\" data-start=\"5572\" data-end=\"5617\"\u003eAußerdienststellung und spätere Verwendung\u003c\/h2\u003e\n\u003cp data-start=\"5619\" data-end=\"5959\"\u003eDie ersten Boote wurden ab 1973 außer Dienst gestellt. Ein Teil wurde abgewrackt, andere Einheiten wurden verkauft und später als private Motorjachten, Wohnboote oder Heime von Marinekameradschaften verwendet. Der Zustand und der weitere Lebensweg unterschieden sich dabei von Boot zu Boot erheblich. \u003cspan class=\"\" data-state=\"closed\"\u003e\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp data-start=\"5961\" data-end=\"6255\"\u003eEin besonders ungewöhnlicher Lebenslauf war der der \u003cstrong data-start=\"6013\" data-end=\"6029\"\u003eM 1061 STIER\u003c\/strong\u003e. Sie wurde 1970 zum Minentaucherboot umgebaut und blieb später unter der Kennung \u003cstrong data-start=\"6111\" data-end=\"6120\"\u003eY 849\u003c\/strong\u003e bis 1995 im Dienst. Sie gehörte damit zu den letzten noch genutzten Einheiten dieser Baureihe. \u003cspan class=\"\" data-state=\"closed\"\u003e\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp data-start=\"6257\" data-end=\"6662\"\u003eDie lange Dienstzeit einzelner Boote zeigt, dass sich die Konstruktion trotz ihrer Materialprobleme grundsätzlich bewährte. Erst mit der Einführung neuer Minenkampfboote – insbesondere der Hameln-Klasse – endete die aktive Verwendung der Schütze-Klasse in der Deutschen Marine. Die Hameln-Klasse wurde ausdrücklich als Ersatz für die Klassen 340 und 341 eingeführt. \u003cspan class=\"\" data-state=\"closed\"\u003e\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003ch2 data-section-id=\"1tpcj0f\" data-start=\"6664\" data-end=\"6683\"\u003eTechnische Daten\u003c\/h2\u003e\n\u003cul data-start=\"6685\" data-end=\"7398\"\u003e\n\u003cli data-section-id=\"1aoq034\" data-start=\"6685\" data-end=\"6719\"\u003e\n\u003cstrong data-start=\"6687\" data-end=\"6695\"\u003eTyp:\u003c\/strong\u003e Schnelles Minensuchboot\u003c\/li\u003e\n\u003cli data-section-id=\"gsgj35\" data-start=\"6720\" data-end=\"6746\"\u003e\n\u003cstrong data-start=\"6722\" data-end=\"6734\"\u003eKlassen:\u003c\/strong\u003e 340 und 341\u003c\/li\u003e\n\u003cli data-section-id=\"ytu442\" data-start=\"6747\" data-end=\"6769\"\u003e\n\u003cstrong data-start=\"6749\" data-end=\"6760\"\u003eAnzahl:\u003c\/strong\u003e 30 Boote\u003c\/li\u003e\n\u003cli data-section-id=\"1529cc6\" data-start=\"6770\" data-end=\"6798\"\u003e\n\u003cstrong data-start=\"6772\" data-end=\"6784\"\u003eBauzeit:\u003c\/strong\u003e 1958 bis 1963\u003c\/li\u003e\n\u003cli data-section-id=\"aet5eg\" data-start=\"6799\" data-end=\"6846\"\u003e\n\u003cstrong data-start=\"6801\" data-end=\"6827\"\u003eDienstzeit der Klasse:\u003c\/strong\u003e 1959\/1960 bis 1995\u003c\/li\u003e\n\u003cli data-section-id=\"15lo5ep\" data-start=\"6847\" data-end=\"6875\"\u003e\n\u003cstrong data-start=\"6849\" data-end=\"6859\"\u003eLänge:\u003c\/strong\u003e etwa 47,4 Meter\u003c\/li\u003e\n\u003cli data-section-id=\"1hhtnbu\" data-start=\"6876\" data-end=\"6904\"\u003e\n\u003cstrong data-start=\"6878\" data-end=\"6889\"\u003eBreite:\u003c\/strong\u003e etwa 7,2 Meter\u003c\/li\u003e\n\u003cli data-section-id=\"14qv36r\" data-start=\"6905\" data-end=\"6935\"\u003e\n\u003cstrong data-start=\"6907\" data-end=\"6920\"\u003eTiefgang:\u003c\/strong\u003e etwa 2,2 Meter\u003c\/li\u003e\n\u003cli data-section-id=\"g99ugp\" data-start=\"6936\" data-end=\"6970\"\u003e\n\u003cstrong data-start=\"6938\" data-end=\"6954\"\u003eVerdrängung:\u003c\/strong\u003e etwa 280 Tonnen\u003c\/li\u003e\n\u003cli data-section-id=\"hf7kka\" data-start=\"6971\" data-end=\"7016\"\u003e\n\u003cstrong data-start=\"6973\" data-end=\"6985\"\u003eAntrieb:\u003c\/strong\u003e zwei 16-Zylinder-Dieselmotoren\u003c\/li\u003e\n\u003cli data-section-id=\"um8tn7\" data-start=\"7017\" data-end=\"7088\"\u003e\n\u003cstrong data-start=\"7019\" data-end=\"7040\"\u003eAntriebsleistung:\u003c\/strong\u003e je nach Unterklasse ungefähr 4.500 bis 4.760 PS\u003c\/li\u003e\n\u003cli data-section-id=\"1odnmkc\" data-start=\"7089\" data-end=\"7110\"\u003e\n\u003cstrong data-start=\"7091\" data-end=\"7105\"\u003ePropeller:\u003c\/strong\u003e zwei\u003c\/li\u003e\n\u003cli data-section-id=\"11hmqw7\" data-start=\"7111\" data-end=\"7154\"\u003e\n\u003cstrong data-start=\"7113\" data-end=\"7139\"\u003eHöchstgeschwindigkeit:\u003c\/strong\u003e etwa 24 Knoten\u003c\/li\u003e\n\u003cli data-section-id=\"1tk0mvu\" data-start=\"7155\" data-end=\"7188\"\u003e\n\u003cstrong data-start=\"7157\" data-end=\"7171\"\u003eBesatzung:\u003c\/strong\u003e ungefähr 31 Mann\u003c\/li\u003e\n\u003cli data-section-id=\"y2wbxv\" data-start=\"7189\" data-end=\"7237\"\u003e\n\u003cstrong data-start=\"7191\" data-end=\"7206\"\u003eBewaffnung:\u003c\/strong\u003e ein 40-mm-Bofors-Geschütz L\/70\u003c\/li\u003e\n\u003cli data-section-id=\"g3h5p7\" data-start=\"7238\" data-end=\"7313\"\u003e\n\u003cstrong data-start=\"7240\" data-end=\"7255\"\u003eAusrüstung:\u003c\/strong\u003e mechanisches, magnetisches und akustisches Minenräumgerät\u003c\/li\u003e\n\u003cli data-section-id=\"angu8w\" data-start=\"7314\" data-end=\"7398\"\u003e\n\u003cstrong data-start=\"7316\" data-end=\"7336\"\u003eWeitere Aufgabe:\u003c\/strong\u003e Verlegen von Seeminen \u003cspan class=\"\" data-state=\"closed\"\u003e\u003c\/span\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n\u003ch2 data-section-id=\"93i66k\" data-start=\"7400\" data-end=\"7431\"\u003eBedeutung der Schütze-Klasse\u003c\/h2\u003e\n\u003cp data-start=\"7433\" data-end=\"7719\"\u003eDie Schütze-Klasse prägte die Minenstreitkräfte der Bundesmarine über mehrere Jahrzehnte. Mit ihrer hohen Geschwindigkeit, der vielseitigen Räumausrüstung und ihrer Fähigkeit zum Minenlegen verband sie die Tradition der deutschen Räumboote mit den Anforderungen der jungen Bundesmarine.\u003c\/p\u003e\n\u003cp data-start=\"7721\" data-end=\"8057\"\u003eDie Boote dienten während des Kalten Krieges in strategisch wichtigen Seegebieten der Nord- und Ostsee. Sie hielten Fahrwege frei, nahmen an NATO-Übungen teil und bildeten Generationen von Minensuchfahrern aus. Zugleich waren sie direkte technische und organisatorische Vorläufer der späteren Schnellen Minensuchboote der Hameln-Klasse.\u003c\/p\u003e\n\u003cp data-start=\"8059\" data-end=\"8407\" data-is-last-node=\"\" data-is-only-node=\"\"\u003e\u003cstrong data-start=\"8059\" data-end=\"8072\"\u003eBeispiel:\u003c\/strong\u003e Die Entwicklungslinie führt vom hölzernen Schnellen Minensuchboot \u003cstrong data-start=\"8139\" data-end=\"8150\"\u003eSCHÜTZE\u003c\/strong\u003e der Klasse 341 unmittelbar zum deutlich größeren und moderneren Minenkampfboot \u003cstrong data-start=\"8230\" data-end=\"8240\"\u003eHAMELN\u003c\/strong\u003e der Klasse 343. Beide Klassen waren für das Minenräumen und Minenlegen vorgesehen, verkörperten jedoch zwei unterschiedliche technische Generationen der Bundesmarine.\u003c\/p\u003e","products":[],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0268\/3138\/8747\/collections\/SM-Boote_Schuetze-Klasse.png?v=1783781384","url":"https:\/\/shop.meinemarine.de\/collections\/sm-boote-schutze-klasse.oembed","provider":"MeineMarine ","version":"1.0","type":"link"}