Ursprünglich wurde die MEDUSA als Küstenwachboot der Klasse 362 gebaut. Sie entstand bei der Krögerwerft in Rendsburg und wurde am 17. Februar 1967 als W 34 MEDUSA in Dienst gestellt.
Im Zuge der Umgliederung der Küstenwachboote wurde die MEDUSA zum Binnenminensuchboot der Klasse 394A. Dabei erhielt sie zunächst die Kennung M 2674 und später ihre bekannte endgültige Kennung:
M 2661 MEDUSA
Als Einheit des 7. Minensuchgeschwaders in Neustadt in Holstein erfüllte die MEDUSA gemeinsam mit ihren Schwesterbooten Aufgaben der Minenabwehr. Die Boote konnten zudem als Minenleger eingesetzt werden. Ihre Holzbauweise verringerte die magnetische Eigenwirkung und war damit besonders für den Einsatz in minengefährdeten Gewässern geeignet.
Der Dienst auf den vergleichsweise kleinen Binnenminensuchbooten verlangte seemännisches Können, technisches Verständnis und eine eingespielte Besatzung. Bei Übungen, Seefahrten und im täglichen Bordbetrieb musste sich jeder auf den anderen verlassen können.
Am 14. Juni 2001 wurde die MEDUSA nach mehr als 34 Dienstjahren endgültig außer Dienst gestellt. Anschließend wurde das Boot über die VEBEG verkauft und im Jahr 2004 abgewrackt.
Geblieben sind die Erinnerungen an gemeinsame Seefahrten, Übungen, Hafenaufenthalte und an eine Kameradschaft, die für viele ehemalige Besatzungsangehörige weit über die aktive Dienstzeit hinaus Bestand hatte.
Dieses Motiv erinnert an das Binnenminensuchboot M 2661 MEDUSA und an alle Kameraden, die auf ihr gefahren sind.
Technische und historische Einordnung
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Bootsname: MEDUSA
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Letzte Kennung: M 2661
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Frühere Kennungen: W 34 und M 2674
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Bootsklasse: Klasse 394A – Frauenlob-Klasse
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Ursprüngliche Verwendung: Küstenwachboot der Klasse 362
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Spätere Verwendung: Binnenminensuchboot
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Bauwerft: Krögerwerft, Rendsburg
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Indienststellung: 17. Februar 1967
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Endgültige Außerdienststellung: 14. Juni 2001
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Letzter Verband: 7. Minensuchgeschwader
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Verbleib: 2004 abgewrackt