Kategorie: Fregatte F223 KARLSRUHE

Die Fregatte KARLSRUHE (F223) gehörte zur bewährten Köln-Klasse und war eines der ersten modernen Geleitschiffe der jungen Bundesmarine. Sie wurde auf der Hamburger Werft H. C. Stülcken Sohn gebaut, am 7. April 1962 in Dienst gestellt und stand über zwei Jahrzehnte im Dienst der Deutschen Marine. Am 28. März 1983 wurde die KARLSRUHE außer Dienst gestellt. Anschließend fuhr sie noch viele Jahre unter türkischer Flagge weiter.

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Mit ihrem fortschrittlichen CODAG-Antrieb, der Dieselmotoren und Gasturbinen kombinierte, erreichte die F223 Geschwindigkeiten von über 30 Knoten und zählte zu den modernsten Fregatten ihrer Zeit. Ihre Aufgabe war vor allem die U-Boot-Abwehr sowie der Geleitschutz im Rahmen der NATO. Die markanten Luftansaugschächte und die elegante Linienführung machten die Schiffe der Köln-Klasse unverwechselbar.

Für viele Besatzungsangehörige war die KARLSRUHE weit mehr als nur ein Kriegsschiff. Sie war Heimat auf Zeit, Kameradschaft und ein prägender Abschnitt ihrer Marinezeit. Zahlreiche Fahrten, Übungen und Manöver schufen Erinnerungen, die bis heute lebendig geblieben sind.

Technische Daten

  • Klasse: Köln-Klasse (Klasse 120)
  • Kennung: F223
  • Indienststellung: 07.04.1962
  • Außerdienststellung: 28.03.1983
  • Länge: 109,8 m
  • Höchstgeschwindigkeit: 32 Knoten
  • Besatzung: ca. 238 Mann
  • Heimathafen: Wilhelmshaven
  • Zugehörigkeit: 2. Geleitgeschwader (1962–1968)
  • Flottendienstgeschwader Flensburg (1968–1973)
    2.Geleitgeschwader, Wilhelmshaven (1973–1983)

Von Kameraden für Kameraden

Dieses Motiv erinnert an die Männer, die auf der Fregatte KARLSRUHE F223 ihren Dienst geleistet haben. Ein Stück Marinegeschichte, das bis heute in den Erinnerungen ihrer Besatzungen weiterlebt.

„Einmal KARLSRUHE – immer KARLSRUHE.“