Am 24. Oktober 1961 wurde die EMDEN in Dienst gestellt. Wie alle Schiffe der Köln-Klasse gehörte sie zum 2. Geleitgeschwader. Von ihren Standorten in Cuxhaven und später Wilhelmshaven aus nahm sie an zahlreichen Ausbildungsfahrten, NATO-Manövern und internationalen Übungen teil. Zwischen 1968 und 1974 war die EMDEN dem Flottendienstgeschwader in Flensburg unterstellt.
Mit ihrem modernen CODAG-Antrieb, der eleganten Silhouette und ihrer Spezialisierung auf die U-Boot-Abwehr war die EMDEN ihrer Zeit voraus. Für Generationen von Besatzungsangehörigen wurde sie zu einem Stück Heimat auf See. Kameradschaft, lange Wachen und unvergessliche Fahrten prägten das Leben an Bord.
Nach fast 22 Dienstjahren wurde die Fregatte EMDEN am 23. September 1983 außer Dienst gestellt. Noch am selben Tag übernahm die türkische Marine das Schiff, das dort unter dem Namen GEMLIK (D361) bis 1994 weiterfuhr.
Technische Daten
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Schiffstyp: Fregatte der Köln-Klasse (Klasse 120)
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Kennung: F221
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Geschwader: 2. Geleitgeschwader
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Standorte: Cuxhaven später Wilhelmshaven
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Zeitweise Unterstellung: Flottendienstgeschwader Flensburg (1968–1974)
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Indienststellung: 24. Oktober 1961
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Außerdienststellung: 23. September 1983
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Länge: 109,8 m
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Besatzung: bis zu 238 Mann
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Antrieb: CODAG (Diesel und Gasturbinen)
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Höchstgeschwindigkeit: 32 Knoten
Die F221 EMDEN steht bis heute für eine Zeit, in der die ersten Fregatten der Bundesmarine das Gesicht der Flotte prägten. Für viele Kameraden bleibt sie untrennbar mit ihrer Dienstzeit und den Erinnerungen an eine besondere Zeit auf See verbunden.
Von Kameraden – für Kameraden.
Die Besatzung der Fregatte EMDEN F221 sah sich als Teil einer einzigartigen Tradition, die bis zur legendären SMS EMDEN zurückreicht. Das Andenken an die Männer von 1914 lebt bis heute fort – sogar in den Familiennamen ihrer Nachkommen, die den vererbbaren Namenszusatz „-Emden“ tragen dürfen.
„EMDEN VORAN!“