Kategorie: 20er Marineführungsdienst

Die Angehörigen des Marineführungsdienstes sorgen dafür, dass Schiffe und Boote sicher geführt werden, Informationen zuverlässig ankommen und die Lage über, auf und unter Wasser jederzeit erfasst werden kann.

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Der Verwendungsbereich 2 gehört zu den zentralen Bereichen jeder fahrenden Einheit. Seine Soldatinnen und Soldaten arbeiten vor allem auf der Brücke, im Funkraum und in der Operationszentrale. Dort führen sie Navigations-, Kommunikations- und Lageinformationen zusammen und unterstützen die Schiffsführung bei wichtigen Entscheidungen. 

Die Funker der Verwendungsreihe 21 Fernmeldebetrieb empfangen, verschlüsseln, entschlüsseln und übermitteln Nachrichten und Funksprüche. Der Funkraum ist dabei eine wichtige Informationszentrale des Schiffes. Sorgfalt, Konzentration und Verantwortungsbewusstsein sind unverzichtbar, denn viele Informationen unterliegen besonderen Sicherheitsbestimmungen. 

Die Angehörigen der Verwendungsreihe 25 Waffeneinsatz leisten ihren Dienst überwiegend in der Operationszentrale. Mithilfe moderner Konsolen, Sensorinformationen und klassischer Seekarten wirken sie am Aufbau des Luft- und Überwasserlagebildes mit. Damit liefern sie wichtige Grundlagen für die Führung des Schiffes und für Entscheidungen über den Einsatz der Waffensysteme. Die Verwendungsreihe 25 entstand im Zuge der Neuordnung des Marineführungsdienstes im Jahr 2021. 

Die Navigatoren der Verwendungsreihe 26 Navigation bestimmen Kurse, berechnen Gezeiten und werten Wetterinformationen aus. Auf der Brücke beobachten sie gemeinsam mit der Schiffsführung den Seeverkehr und bedienen die Navigationsanlagen. Ihre Arbeit trägt entscheidend dazu bei, dass das Schiff seinen Auftrag erfüllt und sicher durch Häfen, Küstengewässer und über die offene See geführt wird. 

Je nach Einheit und Auftrag gehören zum Marineführungsdienst weitere Aufgaben im Operations- und Signalbetrieb. Die 20er müssen große Informationsmengen schnell erfassen, richtig bewerten und zuverlässig weitergeben. Während der Seewache arbeiten sie oft über viele Stunden unter hoher Konzentration und in engem Zusammenspiel mit der Brücke, der Operationszentrale und anderen Bereichen der Besatzung.

Der Marineführungsdienst verlangt Aufmerksamkeit, geistige Beweglichkeit, technisches Verständnis und absolute Verlässlichkeit. Bei schlechter Sicht, dichtem Schiffsverkehr oder einer komplexen Einsatzlage müssen die Kameradinnen und Kameraden auch unter Zeitdruck ruhig und präzise handeln.

Die 20er behalten Kurs, Verbindung und Lage im Blick. Ohne ihre Arbeit könnte kein Schiff sicher geführt und kein maritimer Auftrag wirkungsvoll erfüllt werden.

Von Kameraden – für Kameraden.